Lerntipps für Schüler: Wie lerne ich am besten?

10. November 2012 | Von | Kategorie: Lernen

Viele Schüler geben stets ihr Bestes in der Schule können Ihre Lernbereitschaft jedoch nicht komplett in Lernleistung umsetzen. Oftmals ist das Problem, dass nicht zu wenig, sondern falsch gelernt wurde. Es gibt die einen, denen das Lernen in die Wiege gelegt wurde, denen es reicht, die Inhalte lediglich nachlesen und sie dann im Gehirn abspeichern und in der jeweiligen Lage abrufen und die anderen, für die das Lernen schwerer ist.

Andere haben da größere Probleme. Entweder ist der oder diejenige schlichtweg zu faul („Kein Bock“) und zeigt demonstrativ auf, wie unwichtig er oder sie den Bildungsfaktor ansieht oder hat während des „Lernens“ interessantere, wichtigere Dinge zu erledigen. Das Beispiel hierfür ist das offene, zu lesende Buch mit dem darauf liegenden, Message-schreibenden Smartphone. Im Folgenden werden Lerntipps für Schüler aufgezeigt, die den Inhalt „Wie lerne ich am besten?“ verdeutlichen sollen. Dies soll i.d.R. auch durch die unterrichtenden Lehrer/-innen vor Ort geschehen.

Tipps zum bessseren Lernen

Tipp 1: Pausen machen
Ein sehr wichtiger Faktor beim Lernen ist das konstante Einlegen von Pausen, etwa stündlich zehn Minuten. Das Gehirn ist zwar den ganzen Tag eingeschaltet, jedoch bringt man es leicht zum „Überlaufen“. Derjenige, der bis zum Kopfschmerz, stundenlang zu Hause lernt, wird bereits am Folgetag bemerken, dass er die letzten Phrasen nicht mehr abspeichern und somit nun nicht mehr abrufen kann. Ein anderer Ansatz hier ist die 10 Minuten Lernmethode.

Tipp 2: Relevantes lernen
Darauf aufbauend, Pausen einzulegen, ist es enorm wichtig, nur den relevanten Stoff zu lernen. Das Gehirn benötigt zu viel Energie beim Erlernen jeder Kleinigkeit. Dadurch müsste der Lernplan erweitert werden und andere Dinge, bspw. Freizeittätigkeiten würden unter Berücksichtigung der Pausen, wegfallen.

Tipp 3: In Intervallen lernen
Derjenige, der den Dreh für das richtige Lernen raus hat, muss nun darauf achten, dass auf den gesamten Tag gesehen, auch noch Platz für Freizeitangelegenheiten besteht. Die Kunst besteht darin, in Intervallen zu lernen. Neben Tipp 1 und 2 bedeutet dies, dass nach Beendigung des Schultags bspw. Sport betreibt oder andere Tätigkeiten, die keinen Bezug zur Schule haben. Ist dies geschehen, kann man seine wieder errungene Energie in ein Lernintervall in einem Fach stecken. Effektiver kann man es kaum anstellen. Die Angst, zwischen den Intervallen etwas zu vergessen, ist unbegründet und wird nur von denen befürchtet, die die Funktionen des Gehirns unterschätzen.

Tipp 4: Lernspiele nutzen
Damit der Schüler auch Spaß am Lernen hat, kann er mittlerweile von den stumpfen, alten Methoden (am Schreibtisch sitzen, kein Kontakt zur Außenwelt) absehen. Es gibt diverse gute Lernmethoden. Der Schüler kann zum Beispiel mit Hilfe eines Laufdiktats lernen. Hierbei wird der vorgegebene Text in einem anderen Raum deponiert, als in dem „Lernraum“. Er ist gezwungen immer wieder von dem einen in den anderen Raum zu gehen und sollte sich so viel Text wie möglich merken, um es in dem „Lernraum“ zu Papier zu bringen. Diese Methode ist primäres Gedächtnistraining mit der Sekundarfunktionen des Erkennens der Rechtsschreibung (bei bisher unbekannten Wörtern).

Eine andere Methode ist das „Brückenbauen“. Muss der Schüler viele Daten auswendig lernen, um diese bspw. in einem Geschichtstest abrufen zu können, sollte er sich zunächst die Anfangsbuchstaben einprägen. Wenn dies mehrmals wiederholt wird und er das Gefühl hat, jeden Begriff im Kopfe zu haben, sollte er nach eingelegter Pause etwas vollkommen anderes lernen oder tun und dann (bei Zeit), während der anderen Tätigkeit, die Daten kognitiv abrufen. Wenn dies erfolgreich geschehen ist, reicht es aus, sich die Anfangsbuchstaben zu merken, daraus ein (möglichst einfaches) Wort zu bilden. In der Test-Situation kann er dann das gemerkte Wort abrufen und zu jedem Buchstaben das passende Wort dazu schreiben.

Die einfachsten Methoden für aktives Gehirntraining sind u.a. das Lösen der Sudoku-Rätsel in den Tageszeitungen (oder Rätselheften) oder das Lösen von Kreuzworträtseln. Hier wird dem Gehirn auf leichte Weise beigebracht um die Ecke zu denken, mehrere Lösungen durchzugehen und dann, nach Auswertung mehrerer Ansätze die Lösung einzutragen.
Wer nicht konservativ ein Rätselheft vor sich haben möchte, kann dies auch auf einem „Gameboy“ oder Smartphone erledigen. Das „Gehirn-Jogging“ bspw. verbindet gutes Gehirntraining mit der modernen Technik.

Anhand dieser Lerntipps für Schüler sollte sich die Frage „Wie lerne ich am besten?“ nicht mehr stellen. Grundsätzlich muss das Lernen gelernt sein, hierfür tragen Eltern und Lehrer primäre Verantwortung. Denn wer richtig lernt, braucht keine Angst mehr vor kommenden Prüfungen haben. Wir empfehlen zusätzlich diesen Artikel für eine gute Lernvorbereitung.

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