Sicherer Schulweg: Reflektoren für Kinder

4. November 2012 | Von | Kategorie: Sicherheit

Sicherheit der Kinder hat oberste Priorität
Eltern sorgen sich zu Recht um die Sicherheit ihrer Kinder, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind. Besonders im Herbst und im Winter steigt das Risiko von Unfällen – besonders für Schulkinder, da Autofahrer auf Grund von Witterungsverhältnissen und den damit einhergehenden schlechten Sichtverhältnissen andere Verkehrsteilnehmer oft erst sehr spät sehen. Nicht nur in der Dämmerung und bei Dunkelheit, sondern auch schon morgens bei nebeligen Wetter muss ein Kind bestmöglichst geschützt werden – mit Reflektoren für Kinder!

Reflektoren für mehr Kindersicherheit

Als Schutz empfiehlt sich deshalb das Tragen von Reflexmaterial am Schulranzen, oder an der Kleidung des Kindes. Ein vermeintlich sicherer Schulweg alleine kann vor Gefahren durch andere Verkehrsteilnehmer nicht schützen. Diese Gefahren werden inzwischen von der Textilindustrie wahrgenommen und führen dazu, dass vermehrt Kinderkleidung hergestellt wird, welche mit Reflektoren ausgestattet ist. Sogar Fahrradhelme sind – nicht selten – mit Reflektoren ausgestattet um die Sichtbarkeit des Trägers im Straßenverkehr zu erhöhen. Dennoch weitgehend unbekannt ist, dass die meisten Unfälle im elterlichen Auto passieren.

Reflektoren für Kinder bieten idealen Schutz!
Kinder, die bei Dunkelheit keine Lampe oder andere Leuchten mit sich tragen sind nicht sichtbar, deshalb brauchen diese Licht. Reflektierende Materialien, welche – z. B. Scheinwerferlichter von Autos – direkt auftretendes Licht zurückreflektieren bieten dem Träger optimalen Schutz. Nicht nur Fußgänger sondern auch Radfahrer sollten deswegen von Reflektoren Gebrauch machen.

Beim Kauf von Reflektoren oder Kleidung mit Rückstrahleffekten ist deshalb auf die genaue Bezeichnung zu achten. Die DIN 13356 klassifiziert die Sicherheit der Reflektoren. Autofahrer sehen Kinder, die keine reflektierende Kleidung tragen oft erst wenige Meter vor dem Kind, was eine Vollbremsung oft zur Folge hat und zu Unfällen führen kann. Durch nasses Laub oder evtl. Schnee verlängert sich der Bremsweg des Fahrzeugs um ein Vielfaches. Das Gefahrenrisiko ist somit für beide Verkehrsteilnehmer hoch. Die Kinder hingegen, die Reflektoren tragen werden bereits aus 150 Metern erkannt, da das Licht von den Reflektoren zurückgeworfen wird.

Was können Eltern kaufen um den Schutz zu gewährleisten?
Beim Einkauf von Kleidung sollte nicht nur auf modische Hintergründe geachtet werden, sondern vielmehr auf den Schutz, den eine Jacke, eine Weste oder eine Hose herstellt.
Helle Reflektoren (z. B. in neongelb oder weiß) bieten mehr Schutz als dunkle Farben (rot oder blau). Auch nachträglich gekaufte Schutzaccessoires können oft an die Kleidung angebracht werden (Sicherheitswesten, Armbänder mit Reflektoren).

Der höchste Schutz durch: retro-reflektierendes Material
Durch das Tragen von sogenannten retro-reflektierendem Material ist der Rückstrahlwert besonders hoch (auch hier wieder die DIN EN13356). Diese Reflektoren sind zwar im Vergleich zu anderen teurer, aber nur so kann ein sicherer Schulweg vor Unfällen schützen. Billige Materialien erreichen meist nicht den gleichen Effekt und deshalb sollte hier nicht gegeizt werden. Beim Kauf von Sicherheitskleidung ist unbedingt auf das GS-Zeichen achten!

Kinder zum Selbstschutz animieren
Reflektoren gibt es – speziell für Kinder – in interessanten, verspielten und witzigen Formen und Farben. Ganz unterschiedliche Motive erregen somit das Interesse der Kinder und trägt dazu bei, dass Kinder diese Reflektoren (z.B. als Stern, Dinosaurier oder Herzmotiv) bei sich tragen. Viele Unternehmen/Firmen geben hochwertige Reflektoren als Werbegeschenk (meist mit Logo der entsprechenden Firma) gratis an Schulen. Diese wiederum teilen dann diese Reflektoren meist an Erstklässler aus. Auch Schulkinder, welche in der 4. Klasse den Führrerschein für das Fahrrad machen erhalten i. d. R. nach Bestehen diese Reflektoren.

Für einen sicheren Schulweg sind hier noch sehr gute Tipps zu finden.

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